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Das passiert zurzeit in der Weinregion...

Sommer in den Weinbergen

Der Rebstock blüht im Juni. 100 Tage später wissen die Winzer, dass die Lese beginnen kann.
Die Traubenblüte hat nichts mit der einer Feldblume gemein… Daher wird sie selten in einen Strauß überreicht! Der Blütenstand der Traube ist Teil eines Sprossenachsensystems, das die spätere Traube bildet. Die Blütezeit dauert nur kurz, ist aber eine entscheidende Phase im Vegetationszyklus des Rebstocks. Ist das Wetter nicht gnädig gestimmt, formen sich keine Beeren und die Blüte gibt keine Frucht. Diesen Vorfall bezeichnet man als „Verrieseln“.

Wenn zu Sommeranfang jedoch alles gut läuft, werden die Blüten befruchtet. Diese Phase nennt man Fruchtansatz. Aus jeder Blüte wird also eine kleine grüne Weinbeere. Die kleinen Beeren wachsen bis zur Hälfte ihrer späteren Größe an. Sie sehen dann wie Erbsen aus und die Traube fällt in eine vertikale Position ab. Die Beeren wachsen weiter, bis sie sich schließlich berühren. Diese Phase nennt man Traubenschluss.


Im Hochsommer erfolgt dann das Reifen der Beeren. Die noch grünen Beeren wechseln ihre Farbe und reifen, bis sie am Tag der Lese ihr Optimum erreicht haben und Ihnen später in der Flasche das Beste ihrer selbst geben!

Klicken Sie hier, um mehr über den Vegetationszyklus zu erfahren.