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Herbst in den Weinbergen

Die Blätter von den Rebstöcken, die Ranken verfärben sich braun. Im Weinberg hält der Herbst Einzug und damit eine wohlverdiente Ruhephase. Die Winzer nutzen diese Pause, um die Rebstöcke zu schneiden. Wussten Sie schon, dass die Rebe wie eine Liane ist? Wenn sie nicht geschnitten wird, treibt sie lieber aus als Früchte zu tragen. Der Rebschnitt ist ein ausschlaggebender Moment. Physisch ist er sehr hart für den Winzer, weil er in der Winterkälte durchgeführt wird. Aber er beeinflusst entscheidend die Kraft und Form der einzelnen Rebstöcke. Durch die Anzahl der Knospen, die der Winzer am Holz stehen lässt, bestimmt er den Ertrag seiner Parzelle und damit die Qualität seiner Ernte.

Der Rebstock selbst schützt während der Winterpause seine Knospen mit zwei bräunlichen Häutchen. So sind sie vor Frost sicher, es sei denn, das Thermometer sinkt für mehrere Tage sehr tief, d.h. unter minus 15 °C.